Deutsches Weininstitut: Trend geht weiterhin zum Weißwein

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. "Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen", sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI) in Bodenheim bei Mainz, Ernst Büscher.

Bundesweit machten Weißweine heute 70 Prozent des Weinbaus aus. "Anfang der Nullerjahre waren es noch nur 63 Prozent gewesen."

 

Rotwein gelte als schwerer und alkoholhaltiger als Weißwein, das Gesundheitsbewusstsein sei gewachsen. "Die Welt verlangt insgesamt nach leichteren und fruchtigeren Weißweinen", sagt der DWI-Sprecher. Das helfe vielen deutschen Winzern auch im Export. Gerade in Rheinland-Pfalz und Hessen ist der Anteil etwa der weißen Riesling-Rebsorte hoch.

 

Beispielsweise in China ist deutscher Weißwein laut Büscher inzwischen mehr gefragt. "Rotwein geht dort dagegen zurück, obwohl die Farbe Rot als Farbe des Glücks in China gilt", sagt der Experte. Aber gerade jüngere Generationen im Reich der Mitte bevorzugten mittlerweile oft Weißwein.

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