Wer über Suchmaschinen nach ChatGPT sucht und dabei auf eine bezahlte Werbeanzeige klickt, kann dabei auf Webseiten gelangen, die wie Fehlerseiten von ChatGPT wirken. Dort erscheint dann eine Mitteilung, der Dienst sei aktuell aufgrund erhöhter Auslastung nicht verfügbar. Stattdessen
sollen Nutzerinnen und Nutzer einem alternativen Link folgen.
Nach dem Klick öffnet sich eine Seite, die sich als offizielles Download-Portal von OpenAI ausgibt. Dort werden vermeintliche Installationsdateien für Windows- und macOS-Systeme angeboten. Dahinter kann sich Schadsoftware verstecken, die nach dem Download auf dem
Gerät installiert wird.
Der Fall zeigt, wie professionell Cyberkriminelle vorgehen, indem sie bekannte Marken und digitale Dienste für ihre Angriffe missbrauchen. Man sollte deshalb Downloads grundsätzlich nur über offizielle Anbieter, App-Stores und Webseiten vornehmen. Zudem empfiehlt es sich, bei unerwarteten Fehlermeldungen oder Download-Aufforderungen besonders aufmerksam zu sein und auf die Internetadresse, das Webseitenimpressum sowie die Herkunft der angebotenen Datei zu achten.