Wahlprüfsteine des Party Service Bundes Deutschland e.V.:

Orientierungshilfe über den 24. September hinaus

05. Juli 2017

Der Party Service Bund Deutschland e.V. hat seine Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 24. September vorgelegt. In ihnen stellt der Verband politische Forderungen auf und bittet die Bundestagskandidaten um ihre Stellungnahme dazu.  „Die Wahlprüfsteine basieren auf mehreren Umfragen unter den Mitgliedsbetrieben“, erläutert Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken.

Übermittelt wurden sie der CDU/CSU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der FDP, der Linken und der Alternative für Deutschland. („Die AfD wurde von uns nach längerer Diskussion einbezogen, weil es sich um keine verbotene und um keine vom Verfassungsschutz verbotene Partei handelt.“)

Mit den Wahlprüfsteinen, die über die Bundestagswahl hinaus als „Orientierungshilfe“ dienen soll, will der Berufs- und Branchenfachverband aufzeigen, dass nicht nur die Unternehmen für ihren wirtschaftlichen Erfolg verantwortlich sind. Vielmehr habe auch die Politik Einfluss in positiver oder negativer Hinsicht, so Finken. Der Bundesgeschäftsführer betont: „Die Politik kann und muss mehr dafür tun, dass die Unternehmen effektiver arbeiten können, mehr investieren und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.“

Breite Themenpalette abgehandelt

In den Wahlprüfsteinen fordert der Party Service Bund Deutschland e.V. unter anderem einen „reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Gastfreundschaft“ von einheitlichen sieben Prozent und Entlastungen bei der Bürokratie; diese seien vor allem bei den Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten im Zusammenhang mit dem Mindestlohngesetz erforderlich.

Betont wird, „dass flexible Beschäftigungsformen für die Catering- und Partyservice-Branche von existenzieller Bedeutung sind“. Deshalb sei die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit sinnvoll.

Außerdem plädiert der Verband für politische Maßnahmen, durch die noch mehr Frauen, Langzeitarbeitslose, Ältere und Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt gewonnen werden können. Eine Umgestaltung der Stromnetzentgeltverordnung zu Gunsten der kleinen und mittelständischen Unternehmen sei ebenso notwendig wie Verbesserungen bei der Schulverpflegung und Ernährungsbildung: Konkret sollen die Caterer und Partyservice-Unternehmen, die an den Schulen tätig sind, angemessen bezahlt und die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) verpflichtende Grundlage werden.

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Online-Portale und kostenpflichtige Suchmaschinen:

Party Service Bund Deutschland e.V. rät zu genauer Prüfung

08. Juni 2017

Online-Portale im Catering werden zu einem immer größeren Thema innerhalb und außerhalb der Branche. Doch der Party Service Bund Deutschland e.V. sieht diese Entwicklung kritisch. Präsident Ferdinand Patzer stellt fest: „Wir kennen kaum Fälle, in denen Online-Portale Caterern nennenswerte Geschäfte beschert haben. Stattdessen werden zusätzliche Kosten produziert."

Noch kritischer fällt die Bewertung der kostenpflichtigen Catering-Suchmaschinen aus. „Auf diesem Gebiet“, kritisiert Patzer, „tummeln sich besonders viele schwarze Schafe.“ Dem Verband seien zahlreiche Unternehmer bekannt, die hier viel Geld gelassen hätte, ohne dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auch nur einigermaßen ausgewogen gewesen wäre.

Deshalb rät der Party Service Bund Deutschland e.V. den Caterern, dass sie eine Zusammenarbeit mit Online-Portalen und vor allem mit kostenpflichtigen Catering-Suchmaschinen im Vorfeld genau abwägen und prüfen sollten.

Allerdings erkennt der Verband auch die Notwendigkeit für die Branche, sich auf dem Gebiet des Online-Marketings und der Vermarktung über das Internet besser zu profilieren. Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken formuliert: „Natürlich ist das Catering ein Geschäft, das in herausragendem Maße von den persönlichen und unmittelbaren Kontakten zu den Kunden und potenziellen Kunden lebt. Trotzdem darf nicht vernachlässigt werden, dass die möglichen Auftraggeber vermehrt auch Online-Kanäle nutzen – je jünger sie sind, desto selbstverständlicher.“

An dieser Stelle sieht der Party Service Bund Deutschland e.V. Nachholbedarf bei einer Reihe von Betrieben. „Wir werden unsere entsprechende Informationsarbeit in diesem Jahr intensivieren“, kündigt Finken an.

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Info-Frühstück zur Unternehmens-Nachfolge

Gemeinsame Veranstaltung des Party Service Bundes Deutschland e.V. und der ixxconsult GmbH

14. Februar 2017

Hamburg. Wer sagt denn, dass Infoveranstaltungen immer abends stattfinden müssen? Der Party Service Bund Deutschland e.V. und die Nachfolge-Berater der ixxconsult GmbH (kurz: ixxcon) jedenfalls laden für ihre gemeinsame Veranstaltung zum Thema Unternehmens-Nachfolge zum Frühstück ein. Der Termin am 20. März von 8.30 bis 10 Uhr am ixxon-Sitz in Hamburg, Glockengießerwall  26, ist mit Bedacht gewählt – am selben Tag findet in der Hansestadt die INTERNORGA statt.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des Party Service Bundes Deutschland e.V. kostenlos; Nichtmitglieder zahlen zehn Euro.

Themen wie nachvollziehbare Unternehmensbewertung, diskrete Nachfolgersuche, steuerliche Erfordernisse und die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt der Nachfolgersuche werden im Mittelpunkt des Info-Frühstückes Unternehmensnachfolge stehen.

Als Experten sitzen ixxcon-Geschäftsführer Stefan Boddenberg und Nachfolgeberater Karsten Finn mit am Tisch; Finn steuert als gelernter Koch Branchenkenntnis bei.

Übrigens: Der optimale Zeitpunkt, sich mit der Nachfolgeplanung auseinanderzusetzen, ist dann, wenn das Geschäft floriert, Umsätze und Gewinn steigen und die Zukunftsaussichten positiv sind. Doch nach der Erfahrung der ixxcon-Nachfolgeberater denkt zu diesem Zeitpunkt kaum ein Mittelständler daran, seine Firma zu verkaufen. Boddenberg: "Viel zu oft beginnt die Nachfolgeplanung erst aufgrund von Krankheit, nahender Pensionierung oder firmeninterner Probleme.“

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 6. März unter

info@partyservicebund.de

möglich.

Jahresbilanz des Party Service Bundes Deutschland e.V.:

„Volle bis sehr volle Auftragsbücher“

* Nachfolge-Problematik spitzt sich zu
* Weitere Sterne-Zertifizierungen vorgesehen
* Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl geplant


03. Februar 2017

BREMEN. Erneut ist die Jahresbilanz des Party Service Bundes Deutschland e.V. von vollen bis sehr vollen Auftragsbüchern seiner Mitglieder geprägt. Das ergab eine Umfrage unter den Angehörigen des führenden Branchen- und Berufsfachverbandes.

„Ähnlich fällt die Bewertung auch außerhalb des Verbandes aus“, stellt Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken fest. Er betont: „Die Branche des Partyservices und Caterings ist nach wie vor dynamisch, lebendig und innovativ. Und sie verfügt über weiteres Wachstumspotenzial.“

Internet-Aktivitäten werden ausgebaut

Allerdings machen bestimmte Rahmenbedingungen der Branche zum Teil schwer zu schaffen. „Die Nachfolge-Problematik hat sich weiter zugespitzt“, nennt Finken ein Beispiel. Sein Appell: „Wie eine Neugründung, muss eine Unternehmensnachfolge gründlich geplant und vorbereitet werden.“ Nur dann könne sie erfolgreich verlaufen.

Im vergangenen Jahr musste sich der Party Service Bund Deutschland e.V. viel mit der Nachfolge-Problematik befassen, hatte aber auch darüber hinaus nach Darstellung Finkens eine Menge zu tun.

So wurden weitere Betriebe mit den Sternen des Party Service Bundes Deutschland e.V. zertifiziert. Mittlerweile dürfen sich rund 100 Unternehmen in der Bundesrepublik mit diesen Sternen "schmücken".

Zusätzliche Zertifizierungen stehen 2017 auf dem „Zettel“ des Vereins. Außerdem sollen die Schulungs- und Weiterbildungsangebote unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Unilever-Konzern erweitert werden.

Ferner ist ein Ausbau der Internet-Aktivitäten geplant, nachdem 2016 bereits die Homepage einem gründlichen Relaunch unterzogen und ein Facebook-Auftritt installiert worden waren.   

Ebenfalls 2017 will der Party Service Bund Deutschland e.V. mit Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl an die Öffentlichkeit gehen. Darin werden – neben anderen Punkten – der aus Verbandssicht dringend notwendige Bürokratieabbau, der Erhalt flexibler Beschäftigungsformen und die Forderung nach einem reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Gastfreundschaft von einheitlichen sieben Prozent angesprochen.

„Smart Meter“ für niedrigere Stromkosten:

Partyservice-Betriebe müssen ab 2017 umrüsten. Der Party Service Bund Deutschland e.V. informiert

24. Oktober 2016

Viele Gewerbekunden und somit auch Partyservice-Betriebe müssen im kommenden Jahr auf so genannte Smart Meter umrüsten, die das Energiesparen erleichtern sollen. Darauf weist der Partyservice Bund Deutschland e.V. hin. „Die Umrüstpflicht gilt ab dem Januar für alle Stromkunden mit einem Verbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden im Jahr“, informiert Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken.

Bei Smart Metern handelt es sich nach Verbandsangaben um moderne Stromzähler, die beim Stromverbrauch auch Tagesspitzen oder Jahresverläufe erfassen können. Sie können mit erweiterten Funktionen etwa für die Fernablesung ausgestattet werden. Im Gegensatz dazu registrieren herkömmliche Stromzähler lediglich den Gesamtverbrauch seit der Installation und müssen einmal jährlich abgelesen werden.

Beim Datenschutz wachsam sein

Die Gewerbekunden müssten in Sachen „Smart Meter“ nicht von sich aus tätig werden, erläutert Wolfgang Finken. Vielmehr sei der Messstellenbetreiber beziehungsweise örtliche Netzbetreiber für Einbau, Betrieb und Wartung des Zählers verantwortlich. Allerdings müsse der Stromkunde die Kosten für die Umrüstung zahlen, so Finken. 

Aus Sicht des Party Service Bundes Deutschland e.V. können Smart Meter sinnvoll sein und wichtige Hinweise für einen geringeren Energieverbrauch liefern. Begrüßenswert sei, dass die Bundesregierung für die Umrüstung Obergrenzen festgelegt habe, so dass die Kosten für die Betriebe moderat ausfielen.

Problematischer könnte die Frage des Schutzes von Daten und Betriebsgeheimnissen sein, meint Finken. „Schließlich kann man aus den Verbrauchsdaten diverse Rückschlüsse ziehen und die sind mitunter sehr sensibel“, begründet er - „noch dazu, wenn die Daten in der Cloud eines Anbieters im Ausland lägen. Im Zweifelsfall sollten sich Unternehmen vor der Umrüstung mit einer IT-Sicherheitsfirma des Vertrauens beraten, lautet Finkens Rat.

Party Service Bund Deutschland schlägt Alarm:

Nachfolge-Problematik in der Branche spitzt sich zu

19. August 2016

Auch in der Partyservice- und Catering-Branche spitzt sich die Nachfolge-Problematik zu. Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken vom Party Service Bund Deutschland e.V. (PSB) beobachtet: „Immer häufiger müssen erfolgreiche und alteingesessene Betriebe schließen, weil sich niemand findet, der in die Fußstapfen des in den Ruhestand strebenden Unternehmers treten will. Das ist alarmierend.“

Finken betont: „Die Unternehmensnachfolge kann eine Alternative zur Neugründung sein. Sie erleichtert oder ermöglicht in vielen Fällen erst den Schritt in die Selbstständigkeit.“ Aber eine Unternehmensnachfolge müsse wie eine Neugründung gründlich geplant und vorbereitet werden, damit sie erfolgreich verlaufen könne. Deshalb sollte sich der potenzielle Käufer unbedingt den Rat von Experten holen und für eine möglichst breite Faktenlage sorgen.

Ökonomische Bildung an Schulen ist wichtig

Kostenlose und unabhängige Beratungsangebote sind aus Sicht des Party Service Bundes Deutschland e.V. in breiter Zahl vorhanden. Allerdings müssten diese auch rechtzeitig in Anspruch genommen werden, empfiehlt der Branchenfachverband. Ein besonderes Augenmerk sollte bei der Nachfolger-Suche auf eine mögliche hausinterne Lösung in Person von bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerichtet sein, rät der PSB.

Wolfgang Finken will auch die Politik nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Er ist überzeugt: „Die Politik kann noch mehr für Rahmenbedingungen tun, in denen leichter und schneller Unternehmensnachfolgen möglich sind. Hierzu gehören zum Beispiel weitere Maßnahmen für einen beschleunigten Abbau von überbordender Bürokratie und nicht zuletzt eine intensive ökonomische Bildung an den Schulen.“

Bereits den Jugendlichen müsse Wertschätzung für den Beruf des Unternehmers und für die soziale Marktwirtschaft vermittelt werden. Finken fügt hinzu: „Die jungen Menschen müssen frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen, zielgerichtet und lösungsorientiert zu handeln und sich teamfähig zu verhalten – all das sind Voraussetzungen, die auch Unternehmer erfüllen sollten.“

 

 

Party Service Bund Deutschland e.V.: Internet-Auftritt komplett neu gestaltet

Modern und aktuell - so präsentiert sich der neue Internet-Auftritt des Party Service Bundes Deutschland e.V. mit Sitz in Bremen. Unter anderem werden auf der komplett umgestalteten Homepage des Branchenfachverbandes zahlreiche Partyservice-Betriebe aufgeführt. Außerdem informiert der Verband über die Vorteile einer Mitgliedschaft, stellt sein Sterne-Klassifizierungssystem vor und benennt Lieferanten und Kooperationspartner. Im Pressebereich werden Pressemitteilungen dokumentiert und ein Pressespiegel bereit gestellt.

Wichtigste Neuerung ist allerdings der News-Bereich, der täglich aktualisiert werden soll. Hier finden die Nutzerinnen und Nutzer zum Beispiel Veranstaltungshinweise, Meldungen über Produktneuheiten und Beiträge zu herausragenden Branchen-Themen.

Die Homepage wurde von der Bremerhavener Agentur BKM nach Vorgaben von Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Finken entwickelt. Neben Finken wird sie von Pressesprecher Thomas Klaus betreut.

Jahresbilanz des Partyservice-Bundes Deutschland: „Erfolg ist kein Selbstläufer“

Auch im vergangenen Jahr waren die meisten Partyservice-Unternehmer mit ihrer geschäftlichen Situation „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Das hat der Partyservice-Bund Deutschland bei einer stichprobenartigen Befragung seiner Mitgliedsbetriebe festgestellt.Der Großteil der um ihre Meinung gebetenen Unternehmer rechnet für das laufende Jahr mit einer ähnlich positiven Entwicklung.Bei aller Freude über diese Bilanz und Prognosen mahnt Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Finken jedoch: „Erfolg ist kein Selbstläufer und wird es auch 2016 nicht sein.“Vor allem seien politische Rahmenbedingungen erforderlich, die die Branche stärkten und nicht ausbremsten. Besonders mache der Partyservice-Branche der „Bürokratie-Irrsinn“ zu schaffen, der trotz aller gegenteiligen Lipppenbekenntnisse nicht weniger werde.Nach Finkens Darstellung war das Jahr 2015 für seine Branche von zwei Themen geprägt - nämlich von dem sich ausweitenden Terrorismus und von der immer größer werdenden Zahl der Flüchtlinge.

Sterne-Klassifizierung soll vereinfacht werden

Zum Terrorismus merkt Finken an:  „Das Leben, wie es in den westlichen Ländern geführt wird, ist für die  islamistischen Terroristen eine große Zumutung. Aber wir haben keinen Grund, unser Leben den lebens- und lustfeindlichen Vorstellungen der Terroristen unterzuordnen.“ Wolfgang Finken fügt hinzu: „Erst wenn wir das täten, hätten wir verloren und der Terrorismus endgültig gewonnen.“

So betrachtet, sei praktizierte Lebensfreude ein Schritt gegen Terror und Menschenverachtung. Das sollte allerdings nach Finkens Auffassung einher gehen mit unmissverständlichen Bekenntnissen zu den Prinzipien der Demokratie und Humanität.

Auf dieser Grundlage könne die Integration der vielen Flüchtlinge gelingen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind und kommen werden.

Auch der Beschäftigung von Flüchtlingen steht der Partyservice-Bund Deutschland grundsätzlich offen gegenüber. Wolfgang Finken stellt fest: „Flüchtlinge können die personelle Situation im Gastgewerbe und in unserer Branche entspannen helfen, sofern sie sich unter einem vertretbaren Aufwand in die Arbeitswelt integrieren lassen.“

Für 2016 plant der Partyservice-Bund Deutschland unter anderem Schulungsangebote zu unterschiedlichen Themen, bei denen er mit seinen Kooperationspartnern eng zusammenarbeitet. Außerdem setzt der Verband aufgrund der großen Resonanz die Zertifizierung für die Party- Service-Bund-Sterne fort. Dabei soll das Klassifizierungssystem vereinfacht werden, kündigt Finken an.

Appell des Party Service Bundes Deutschland: „Mit praktizierter Lebensfreude gegen den Terror“ ** Caterer sollen aber Bedenken der Mitarbeiter ernst nehmen

Der Terrorismus bestimmt auch in Europa immer mehr den Alltag – und das beeinflusst zunehmend die Geschäfte der Caterer und Partyservice-Unternehmer. „Stornierungen sind dabei – zumindest zurzeit – nicht das größte Problem“, erläutert Wolfgang Finken, Bundesgeschäftsführer des Party Service Bundes. Er berichtet aus der Praxis: „Gegenwärtig werden viele Unternehmer mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konfrontiert, die insbesondere dem Einsatz auf Großveranstaltungen mit gemischten Gefühlen oder sogar mit Angst begegnen.“

Nach Auffassung des Verbandes sind Unternehmer gut beraten, wenn sie auf solche Bedenken behutsam eingehen und sie nicht „leichtfertig vom Tisch wischen“. Bei dem Thema müssten die Beschäftigten den Eindruck bekommen, dass sie ernst genommen und ihre Emotionen aufgegriffen würden. Andernfalls drohten vermehrt Krankmeldungen und ein schlechteres Arbeitsklima, so Finken.

Das Leben, wie es in den westlichen Ländern geführt werde, sei für die  islamistischen Terroristen eine große Zumutung. Das stellt der Bundesgeschäftsführer fest und fügt hinzu: „Wir haben aber keinen Grund, unser Leben den lebens- und lustfeindlichen Vorstellungen der Terroristen unterzuordnen. Erst wenn wir das täten, hätten wir verloren und der Terrorismus endgültig gewonnen.“ So betrachtet, formuliert Wolfgang Finken, sei „praktizierte Lebensfreude – für die nicht zuletzt die Branche der Caterer und Partyservice-Unternehmer steht – ein Schritt gegen Terror und Menschenverachtung.“

Warnung des Partyservice-Bundes Deutschland: Betrüger sind zurzeit wieder besonders aktiv

Betrüger sind zurzeit wieder besonders aktiv. Davor warnt der Partyservice-Bund Deutschland die Unternehmen der Partyservice- und Catering-Branche, aber auch die anderen Betriebe des Gastgewerbes.

Dem Verband sind in jüngster Zeit vor allem zwei Maschen bekannt geworden, wie Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken berichtet. So bekommen Unternehmen Schreiben von dubiosen Registerverlagen, die zwar privater Natur sind, aber behördenähnlich gestaltet wurden und somit einen offiziellen Charakter vortäuschen. Angestrebt werden kostenpflichtige Einträge beispielsweise in "Handelsregister", "Gewerbezentralregister", "Industrie- und Handelsregister" oder Branchenverzeichnisse. Doch diese Branchenverzeichnisse führen nach Finkens Informationen lediglich die zahlenden Inserenten auf und sind folgerichtig als Nachschlagewerke völlig ungeeignet Bei einer ähnlichen Masche wird dem Partyservice-Bund Deutschland zufolge der Eindruck erweckt, dass schon ein Geschäftskontakt bestehe und es sich nur um eine Aufforderung zur Korrektur handele.

„In beiden Fällen“, verdeutlicht Wolfgang Finken, „werden Unternehmer in dem Irrglauben gelassen, sie hätten eine Pflicht zur Eintragung beziehungsweise zur Korrektur.“

Der Verband empfiehlt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Posteingang und in der Buchhaltung sollten über die unseriösen Eintragungsofferten aufgeklärt werden. Signalwörter sind „gebührenfrei“, „kostenlos“, „kostenfrei“, „Grundeintrag“ und „Ihr Eintrag“.

Falls doch eine Unterschrift geleistet wurde, besteht für den Betroffenen die Möglichkeit der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB. Neben der Anfechtungserklärung sollte vorsorglich die Kündigung des Vertragsverhältnisses erklärt werden. Eine solche Anfechtung mit vorsorglicher Kündigung erfolgt am besten schriftlich und zum Nachweis per Einschreiben. Wolfgang Finken: „Wenn der Vertrag wirksam angefochten wurde, sollte man sich nicht von möglichen Mahnschreiben einschüchtern lassen.“

Ein weiterer Tipp des Partyservice-Bundes Deutschland: „Wer im falschen Glauben, eine bestehende Verbindlichkeit zu erfüllen, eine Zahlung geleistet hat, sollte noch nicht ausgeführte Überweisungsaufträge umgehend bei der Hausbank stoppen oder zurückzuholen versuchen.“